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„song for the last queen“

Ein künstlerisches Werk von Sybille Neumeyer, ausgestellt in der Galerie Renate Bender in München, Türkenstraße 11. Ca. 1500 tote Bienen, fixiert in kleinen Glasröhrchen, gefüllt mit Akazienhonig, zusammengefügt zu einem 150cm x 320cm großem Bild. Durch die unterschiedlichen Positionen der einzelnen Bienen ergibt sich ein übergroßes Notenblatt. Was es mit dieser Notation aufsich hat, erfahren wir am 14. April um 19 Uhr beim Bender Talk:….Von Bienen und Kunst. Neben der anwesenden Künstlerin wird ein A-Capella-Quartett zur musikalischen Entschlüsselung dieses Bienencodes beitragen. Ein Lied für die letzte Königin – eine Provokation oder ein Hinweis auf das Unausweichliche. Die Menschen zerstören die Natur und im Endeffekt ihre eigenen Lebensgrundlagen. Die Bienen zeigen nach ihrem natürlichem Tode  uns den Zustand unserer Umwelt mit ihrem letzten Song an. Beeindruckend! Mit Sybille Neumeyer stellen noch sechs weitere KünsterInnen Ihre Werke „über den richtigen Einsatz von Wachs“ aus. IKARUS – DER ZWEITE VERSUCH heisst das gesamte Projekt der galeriebender.de Bienen bauen zb eine Wachwabe in einen Keilrahmen von Tim Ulrichs. Sie füllen die Zellen mit Honig und verschliesen ihn mit einem …

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Verkaufsstelle: Studio Wanderlust in München/Schwabing

Mal was anderes in Schwabing:  Mit leckeren Kaffeespezialitäten, feinen Kuchen nach raffinierten Rezepten sowie Bio-Erfrischungsgetränken lockt das Studio Wanderlust die Schwabinger in die Clemensstraße 59. Dazu gibt es den „Schwabinger Sommertraum“. Ein sehr aromatischer Lindenhonig mit seinem unverkennbaren minzigen Geschmack. Gabriele Rottler zaubert jeden Tag ein besonderes Flair mit der einzigartigen Mischung aus Atelierbetrieb, einer Café Bar mit Emilo Kaffee sowie einem Ladenbereich mit tollen Einzelstücken: lässige Boho-Ledertaschen aus Mexiko, handgefertigt, jedes ein Einzelstück. Oder Mochilas aus Kolumbien, Münchner Kaffee, Schwabinger Bio-Honig, Tschechischer Bio-Cidre, witzige Shirts aus Bio-Baumwolle und vieles mehr… Ein Konzept, das sich selten findet und die Welt in der wir leben vereint an einem gemütlichen Ort zum ausruhen, ratschen, entdecken und sich wohl fühlen. Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag von 11 – 18:00 Uhr. Jeden Tag gibt es einen selbstgebackenen Kuchen sowie einen kleinen, herzhaften Mittagssnack.

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Frühlingsboten

Pünktlich zum Frühlingsanfang hält die Sal-Weide ihren Nekatrtrunk für die Bienen bereit. Die Temperaturen sind aber noch nicht soweit, dass die Bienen problemlos ausfliegen können. Mancherorts bei Sonnenschein und Windstille wagen sie sich an diese wichtige Nektarquelle. Erste Wachszellen füllen sich damit. Eine erste Kontrollrunde zeigt eine gute Überwinterung.  Die Bienenkisten werden gewogen um den Anteil des Winterfutters festzustellen. Genügend Voräte lassen mich beruhigt schlafen. In zwei bis drei Wochen sollten die Bienen bei ausreichenden Temperaturen auf neue gesammelten Nektar ihre Brut nähren.

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Auf der Biofach in Nürnberg 2016

Auf der Biofach in Nürnberg vertrat ich mit Ronald Popfinger am ersten Ausstellungstag am Stand die Demeterimker. Der erste Eindruck war ernuechternd. Gefühlt in Käfighaltung trafen wir in der Halle 7 im Demeterbereich ein. Schallschluckende Decken und Teppiche hinterlassen sofort ein dumpfes Kopfgeführ, als würde man in einem Aquarium dahintreiben. Irgendwie täuschte der Begriff Biofachmesse darüber hinweg, daß mit einem verschwenderischen Verbrauch an Resourcen ein unnützer Aufwand getrieben wird, wie bei jeder anderen Messe auch. Trotzdem ist das der Treffpunkt von ca 48000 Besuchern, internationalen Händlern, Produzentinnen, Verarbeitern und Ladnerinnen, die durch die Hallen mit 2500 Ausstellern segeln um neue Kontrakte zu schließen. Oder ehemalige Kollegen und Bekannte aus der Ökoszene treffen. Oder so tun, als würden sie eine große Ladenkette vertreten, aber sie einfach nur durchschlemmen. Roland wird von einer Gruppe aus Frankreich mit Fachfragen konfrontiert. Die Demeterimker glänzen mit einer individuellen Vielfalt im Auftritt, Honigglasgestaltung und Geschmack. Weil wir aber meist im Nebenerwerb arbeiten, heißt das auf der anderen Seite, daß es keine größeren Mengen von Bienenprodukten aus Demeter-Imkereien am Markt gibt. Eine …

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Frühjahrstagung der DEMETER-ImkerInnen in Bayern

Frühjahrstagung der DEMETER-ImkerInnen in Bayern am Sonntag, 28. Februar 2016 von 9.00 – 17.00 Uhr an der Freien Waldorfschule Landsberg/Lech Einladung als PDF zum download Die Arbeitsgruppe der Demeter-ImkerInnen in Bayern lädt recht herzlich ein zu unserem Frühjahrstreffen zum Thema: „Varroa“ Der aktuell verbreitete Umgang mit der Varroamilbe basiert auf deren „Bekämpfung“. Die dafür verwendeten „Bienenarzneimittel“, wie synthetischen Pestizide oder – wie auch in der Ökoimkerei praktiziert – mit organischen Säuren und Thymol schwächen oder schädigen auch das Bienenvolk selbst. Gibt es zu diesem Säurebekämpfungskonzept alternative Ansätze im Umgang mit der Varroa? Wie könnten solche Konzepte entwickelt werden oder aussehen? Was wurde bereits versucht und mit welchem Erfolg? Diesen und anderen Fragen wollen wir an diesem Tag nachspüren. Referenten: Dr. med. Ralf Höling, Imker und Arzt aus München wird uns in seinem Vortrag Beispiele varroatoleranter Bienenpopulationen auf der ganzen Welt vorstellen und was wir von diesen lernen können. Norbert Poeplau, Imkermeister bei Mellifera e.V. stellt uns aktuelle und bereits abgeschlossene Varroaprojekte, die an der Fischermühle untersucht wurden, vor. Aber auch seine Gedanken, was sinnvolle Zielsetzungen …

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Wabenhonig auf dem Bauernmarkt

Jeden Samstag Vormittag von 8 Uhr bis 13 Uhr bin ich mit einem Verkaufsstand auf dem Münchner Bauernmarkt vor der „Pinakothek der Modernen“ an der Türkenstraße. Naja, nicht ganz. In den Sommerferien war es zu heiß für den Honig. Auch jetzt, wenn es sehr kalt ist (Minusgrade) kann es vorkommen, dass ich hinter dem Ofen sitze. Ansonsten gibt es meistens die ganze Palette an Bienenprodukten. Honige aus Stadt und Land von 230gr bis 1kg Kerzen von befreundeten ImkerInnen und aus eigener Herstellung natürliche Hautbalsame und Propolisprodukte und seit dem Weihnachtsgeschäft Honigwabenstücke. Eine Delikatesse, die in unseren Breitengraden viel zu wenig bekannt ist. Alles begann vor Weihnachten. Zu Beginn der Honigsaison bot ich frischen Wabenhonig an  und lagerte einige Honigwaben für die Wintersaison ein. Ein Standbesucher sprach mich an, wie das gemeint ist: Wabenhonig auf Bestellung. So kamen wir ins Gespräch. Ich entwickelte für ihn eine mögliche Geschenkverpackung für Weihnachten. Er erzählte mir, daß die Beschenkten hellauf begeistert waren. Zusätzlich wanderte eine komplette Honigwabe zu einem Kärtner Hotel ans Frühstücksbüfett. Aus dieser Erfahrung heraus gibt es, …

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Das Verschwinden der Honigbiene

  von Johanna von Halem Das Verschwinden der Honigbiene leistet einen beispiellosen Beitrag zur ökologischen Verunsicherung der Bevölkerung Europas. Bei keinem anderen Wildtier erzeugt der Kampf ums Ãœberleben einen vergleichbaren medialen Aufschrei, ist die Biene ja nicht nur für unsere Wirtschaft unverzichtbar, sondern auch maßgeblich für unser Ãœberleben. Dieses kleine Tier hat die Entwicklung der Menschheit mitgeprägt, ihr die Intelligenz der Natur auf vielerlei Weisen vor Augen geführt. Umso schmerzlicher ist, daß wir dem Aussterben der Honigbiene, sowie 52% unserer Wildbienenarten, weitgehend hilflos gegenüberzustehen scheinen. Zuletzt öffnet ihr Verschwinden den Blick für die Komplexität unseres Ökosystems Erde. Hier hängt das Ãœberleben einer Spezies an einem dynamischen Geflecht, bestehend aus beständigem Austausch zwischen/unter Lebewesen und deren Umwelt. Der Gesamtmechanismus Leben besteht also aus einer Vielfalt ineinander übergreifender Lebensgrundlagen. Wird eine davon geschädigt oder isoliert, sind die Konsequenzen weitreichend. Es ist wohl die größte Herausforderung unserer Zeit, stattdessen dieses Gefüge ganzheitlich wahrzunehmen. Wir sehen unsere Kulturlandschaft zerschnitten im steten Konflikt zwischen Nützen und Schützen. Beinahe jeder Blühstreifen ist ein erzwungener Kompromiss zwischen den Interessen von Landwirten und …

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Wesensgemäße Bienenhaltung

Die Imkerei kennt viele Betriebsweisen. Meine Betriebswiese, die wesensgemäße Bienenhaltung, orientiert sich an dem natürlichen Verhalten der Biene und stärkt durch bedachtes Handeln, Gesundheit und Vitalität den Bien. Ich verzichte auf den Einsatz von rückstandsbildenden Chemikalien und auf eine künstliche Selektion. Wesensgemäße Bienenhaltung ist nichts Fertiges, sie ist kein Rezept oder gar eine Imkerei nach Vorschriften. Sie folgt einem undogmatischen inneren Leitbild, welches sich jeder nur selbst durch die Frage nach dem Wesen des Bienenvolkes erarbeiten kann. So bleibt wesensgemäße Bienenhaltung in Entwicklung. Ihre Grundsätze sind in verschiedenen Bienenwohnungen und Betriebsweisen realisierbar. (aMellifera e.V.) Als soziale Insekten bilden Bienen ein Ganzes, vergleichbar mit einem Organismus. Es geht nicht nur um die einzelne Biene, sondern immer auch um den gesamten Organismus. Ich versuche dem Wesen des „Bien“ *) gerecht zu werden. Dieses Wesen ist nicht einfach zu fassen. Der Bienenorganismus ist nicht klar im Raum begrenzt und hat eine wechselnde Gestalt. Die Sammelbienen fliegen viele Kilometer weit und dehnen so die Struktur des Volkes in die Landschaft hinein aus. Im Schwarm (der Geburt eines neuen Bienenvolkes) …

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Hier ist mein Honig zu finden

Verkaufsstellen: MÄRKTE: jeden Samstag, Bauernmarkt, München-Schwabing, Türkenstraße, an der „Pinakothek der Moderne“ mit eigenem Stand und Wochenmarkt an der Margarethenkirche, München-Sendling, Käsealm BIO-Lebensmittelläden: Biomarkt am Stemmerhof, München-Sendling, Plinganserstr. 6, Nico’s Naturkost, München-Westend, Katzmairstr. 38, Atelierladen, Cafes, Restaurant, Lokale: Import&Export im Künstlerquartier, München-Neuhausen, Dachauerstr. Atelierladen „siebenmachen“, München-Giesing, St. Bonifaziusstr. 20, Studio Wanderlust, Cafe, Laden, Atlier, München-Schwabing, Clemensstraße 59 HOFLÄDEN: Hofladen, Assenhauser Hof, Farchach (Berg), Kirchstr. 1, Mittwoch, Freitag, Samstag Hofladen in Egling/Deining der Familie Kögelsberger Bis auf weiteres gibt es fast keinen Versandhandel. Im Raum Rechtmehring, Haag, Wasserburg und Umgebung bis München Ost und Südost das gesamte Chiemgau, Rosenheim, Bad Aibling, alle Gebiete bis Mühldorf und Altötting wird mein Honig über Gemüsefee vertrieben (bitte vorbestellen).

Schutz für gefährdete Wildbienen

von Juliane Winter 23.01.2015 Das Thema Schutz für gefährdete Wildbienen ist nicht einfach. Aber allgemein für Wildbienen etwas zu tun, ist nicht sehr schwer. Bienenhotels (aber richtig gemacht – es gibt viel Verkehrtes, das nicht besiedelt wird) sind wohl nicht so schwer zu bauen, wenn man handwerklich ein wenig geschickt ist. Einfach Totholz liegen lassen kann auch schon viel helfen. Werner David hat hier ein interessantes Büchlein geschrieben, wie lebendig Totholz ist: „Lebensraum Totholz“ von Werner David. Außerdem ließen sich, wer Gelegenheit dazu hat, wildbienenfreundliche Pflanzen und Bäume anbauen. So ist z.B. die Weide ein Baum, der sowohl Honigbienen als auch Wildbienen frühzeitig im Jahr reichlich Nahrung bietet. Helmut und Margrit Hintermeier haben hierzu ein Buch geschrieben: „Die Weide – Baum und Strauch für Tier und Mensch“. Die beiden haben auch vier Bücher herausgebracht mit dem Titel: „Blütenpflanzen und ihre Bestäuber“. Dort kann man auch nachlesen, welche Blüten besonders für Wildbienen (aber auch für Schmetterlinge, Vögel und sonstige Bestäuber) attraktiv sind. Wenn man gezielt gefährdete Wildbienen schützen will, ist das vielleicht nicht so einfach: Oft …