Bienenprodukte, Demeter, Ökologie, Verkauf, Verkaufsstelle
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Honig im VollCorner – Honig für München

Die stellvertretende Marktleiterin Ines Hörschligau zeigt hier den Münchner Stadthonig mit eigenen VollCorner-Etikett. Das passt gut. Bester Münchner Stadthonig kommt durch die hauseigene Vermarktungsstrategie von VollCorner zur Geltung.

In 6-Kartons wird der Honig ans das VollCorner-Zentrallager geliefert

 

Von dem Honig, den die Bienen eines Stockes in einem Jahr aus Blütennektar und Honigtau erzeugen, ernte ich ungefähr 15%. Der überwiegende Teil deckt den Energiebdarf der Bienen über das Jahr.

Nach dem Schleudern wird der Honig in Edelstahlfässern gelagert, cremig gerührt und in Gläser  abgefüllt. Mit diesen Arbeitsschritten entfällt jedes Erwärmen. Aromen, die Enzymtätigkeit, feinste Stoffe, Vitamine bleiben erhalten.

  Jetzt im Februar finden diese Honiggläser, etikettiert,  zum Beispiel ihren Weg in das Zentrallager von VollCorner im nördlichen München. Von dort wird er in die 18 Fillialen verteilt und gut sichtbar  im Honigregale plaziert. Und das jetzt seit zwei Jahren. Damit werden  statistisch ungefähr 2000 Menschen in München das ganze Jahr Jahr mit gutem  Demeterhonig aus meiner Imkerei versorgt.

Der Münchner Frühlingshonig ist diesesmal etwas Besonderes.

Gefühlt war 2018 von April bis September Sommer. Das Arbeiten viel manchmal schwer, Die Robinie fühlte sich sehr wohl und zeigte es mit einer besonderen nichalljährlichen Blütenpracht. Die Honigbienen erfüllten den Wunsch, es gibt keinen anderen Grund für das Dasein der Blüten, nach Bestäubung und wurden reichlich mit Nektar versorgt. Ergebnis einer symbiotischen Liebesbeziehung zwischen Blüte und Biene. Die Biene ist für mich das einzigste Lebewesen, welches zur  Nahrungsaufnahme weder was zerstört, frist oder tötet. Absolut vegan und gewaltfrei.

So findet sich der Honig der „falschen Akazie“, so wird dieser Alleebaum in der Münchner Innenstadt auch genannt, im Frühjahrhonig wieder. Zum Ausdruck kommt das durch seine Samtigkeit in der Konsistenz und einer Milde im Geschmack, die in keinem ländlichen Blütenhonig zu finden ist.

Während wir uns am Honigbrot erfreuen…..

….geben die Bienen Ruhe. Kuscheln eng aneinander und halten sich warm. Die Königin legt jetzt schon Eier. Brut entwickelt sich inmitten einer Wärmekugel. Noch langsam bei ca 35 Grad. Verläßt eine Biene diese Insel der Wärme nur wenige Zentimeter erkaltet sie und stirbt. In der Kugel wird kaum geschlafen, vielleicht etwas gedöst.

Bienenstand im Münchner Südosten.

Weil Insekten keine Körpertemperatur entwickeln bewegen die Bienen  im Leerlauf ihre Flugmuskulatur und erzeugen so Wärme. Um dies zu gewährleisten fließt als  Treibstoff permanent ein Honigstrom. Als geronnener Sonnenschein aus dem Sommer  oder mit Honig versetztes Winterfutter. Das in meiner Demeterimkerei  aus Demeterzucker, Honig, etwas Kamillentee und Salz besteht und schon im Spätsommer zugegeben und von den Bienen sofort in Honig umgewandelt wird. Und jetzt restlos in Energie umgesetzt hilf  es die Bienen über den Winter zu kommen und Leben zu entwickeln. Eine jahrtausendalte Kulturgeschichte wiederholt sich. Der Mensch macht sich aus der Beobachtung, der Erfahrung Ergebnisse der Tier- und Pflanzenwelt nützlich, zur gesunden Nahrungsgrundlage und übernimmt dafür Verantwortung, gibt  Sicherheit, Obhut, baut Beziehungen auf.

Leider sind wir heute in der industriellen, kapitalistischen Welt dabei diese Beziehungen und somit unsere Lebensgrundlage endgültig zu zerstören. Um die Natur müssen wir uns keine Sorgen macht. Die Spezie Mensch ist bedroht.

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