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Land des Honigs

Land des Honigs„.
Ein Film, den man gesehen haben muss.
In Aichach gab es eine  Filmmatinee mit anschliessender Diskussion.

Obwohl nur ein Dokumentationsfilm, hat er eine kurzweilige, auch humorvoll erzählte Geschichte, wirkt wie ein Spielfilm und ist die poetische Antwort auf „More than honey“.

        

Ein Film mit wunderschönen Naturaufnahmen,

     

über eine eindrucksvolle Frau, namens Hatice, die in Mazedonien alleine mit ihrer Mutter in einem verlassenen Dorf lebt. Ihre Passion sind die Bienen und die liebevolle Pflege ihrer Mutter. Der Einklang mit den NaturRhytmen wird jäh gestört, als eine Nomadenfamilie sich niederlässt und ohne Rücksicht, ohne Wissen ihren Raum in Anspruch nimmt. Eine Metapher auf den Raubbau an der Natur aus reinem Eigenutz?…………“Es ist kein Film mit einer Öko-Botschaft, kein simpler „Rettet die Bienen“-Beitrag, zur aktuellen Stimmungslage. Gesellschaft und Natur sind in komplexer Balance.

    

Und Hatice ist fröhlich extrovertiert. Nicht sie haben mich gefunden, sagt sie von den Filmemachern, ich habe sie gefunden. Ein Film der Selbstgenügsamkeit.“(SZ)

Musikalische Lesung über „Das Leben der Bienen“

_*PREMIERE*_

DAS LEBEN DER BIENEN
geschrieben vor 118 Jahren von Literaturnobelpreisträger Maurice Maeterlinck. Das Buch ist nach wievor unübertroffen lebendig, wesentlich und aktuell. Sachlich und präzis, aber mit berückender Sprachkraft, schildert Maurice Maeterlinck die faszinierenden, rätselhaften Ereignisse im Bienenstock. Der Naturforscher in ihm verbindet sich mit dem Denker und Dichter, der den Wundern der Natur nachspürt und das Staunen nicht verlernt hat.

RICHARD SCHNELL, Schauspieler, arbeitete in dieser Saison in meiner Imkerei, verarbeitet das Buch zu einer musikalischen Lesung. Eindrucksvoll und mit seiner lebendigen Art wird er uns auf eine Höhrreise durch Maeterlincks Bienenjahr mitnehmen.

Wie schon bei Richard Schnells Lesung mit Aitmatows „Dshamilja“ wird der Musiker
FRITZ NAGEL mit eigenen Kompositionen auf der Shakuhachi, einer japanischen Zen-Bambusflöte, der afrikanischen Kalimba und der Bass-Bansuri die Leidenschaft aus der literarischen Vorlage auffangen und uns mit allen Sinnen daran teilhaben lassen.

Präsentiert wird eine Bienenwachs-Skulptur (Sonnenscheibe) der Basler Bildhauerin
BARBARA SCHNETZLER. Das Wachs stammt aus meiner Imkerei.

Das Abendprogramm wir eingerahmt mit einer Imkereiführung um 15 Uhr (nur mit Anmeldung) und einem anschließendem Gespräch mit den Künstlern und Demeterimker Andreas Bock

Die Gaststätte bietet an diesem Tag ein Gericht mit Honig als Zutat an. (um Reservierung wird gebeten)

Samstag 9. November 20 Uhr
Galerie Schloss Blumenthal
Eintritt 12,- Euro.
Email: info@demeterimkerei.de <mailto:info@demeterimkerei.de>
Internet/Information: www.shakuhachi.info, www.demeterimkerei.de, richardschnell@gmail.com, https://barbaraschnetzler.ch

Ich freue mich auf die Veranstaltung mit euch. Diesen Veranstaltungshinweis könnt ihr gerne weitergeben.

Die Galerie in Blumenthal bietet nur begrenzt Platz. Eine Reservierung unter info@demeterimkerei.de ist zu empfehlen.

FLYER zum herunterladen

Aus der Abendzeitung – München

Wo der Honig fließt: München ist eine Bienenstadt

Imkern in der Stadt ist ein Trend. Die AZ hat drei Münchner Imker besucht. Warum das Honig-Geschäft aber überhaupt so gut funktioniert, hat einen ernsten Hintergrund

München – „Ich sage nicht, die Stadt ist besser, sondern das Land ist schlechter geworden“, fasst Imker Andreas Bock zusammen, was längst bekannt ist. In der Stadt haben es Bienen und Insekten oft viel leichter als in der freien Fläche. Gewerbegebiete und Maisfelder, da ist für Insekten nicht viel zu holen. In der Stadt hingegen gibt es………weiter

Sensenkurs 2019 in Schloß Blumenthal

Demeterimkerei „das süße Leben“ und die SOLAWI-Gärtnerei in Blumenthal veranstaltet einen Sensen-Kurs am Sonntag, 30.Juni in Schloß Blumenthal (Imkereistandort)  TEILNEHMERinGEBÜHR: 120€

Das ist der richtige Kurs für jene, die sich entschlossen haben zukünftig öfter „zur Sense zu greifen“ und das von Grund auf erlernen möchten. Sie erhalten theoretisches Wissen und ausreichend Möglichkeit für praktische Übungen. Weiterlesen

Bienengold

Eine Ausstellung der Galerie Handwerk in München

Ausstellungsdauer  7. September bis 6. Oktober 2018

Die Welt entdeckt die Kostbarkeit der Bienen! Bienenvölker und ihre Lebensweise, aber auch die Beziehungen zwischen Umwelt, Mensch und Biene sind aktuell und viel beachtet. Durch Filme und Dokumentationen, Literatur, Mode, wissenschaftliche Berichte und Fotoarbeiten hat die Biene Kultstatus und gehört zu einem der beliebtesten Tiere.

Die Galerie Handwerk widmet der Biene ihre Herbstausstellung und zeigt sie in vielfältigen Themen aus dem Handwerk und der angewandten Kunst.

„Bienengold“ symbolisiert nicht nur Honig und Wachs, sondern soll auch Arbeiten herausstellen, die von Bienen oder Wabenmustern inspiriert sind. Imkerei und Zeidlerei spielen in der Ausstellung mit Gerätschaften, Werkzeugen, Beuten und Bienenkästen eine ebenso wichtige Rolle wie auch Objekte aus den Bereichen Glas, Keramik, Schmuck, Papier und Textil, die eigens für die Ausstellung kreiert wurden. Honig von Münchner Stadtimkern, Votivgaben aus Wachs und skulpturale Arbeiten aus Bienenwaben sind ebenfalls in der Ausstellung vertreten.

Zuckerrübe mit oder ohne Bienen?

Was hat die Zuckerrübe mit der Honigbiene zu tun? Den so, wie auf der Illustration, mit Blütenstand, wird die Honigbiene die Rübe nie sehen. Den die Rübe, die zu den Fuchsschwanzgewächsen gehört, würde erst im zweiten Jahr seine Blüten ausbilden. Aber da ist sie schon längst als weißer Kristallzucker im Obstkuchen verschwunden.

Der Mensch hat sich seine Spezialisten gezüchtet. Und so wurde aus der „Gemeinen Rübe“ der Mangold, Rote Beete und die Futterrübe (Runkelrübe, Raahner) Und die Kriege Europas von Anfang des 19.Jhdt. bis in die Gegenwart mit dem Zwang zur Selbstversorgung verhalf ihr zu Ihrer Karriere mit mittlerweile ca. 20% Zuckergehalt und zur Entstehung einer Zuckerindustrie.

Nach wievor, trotz Verbot einiger Neonicotinoide sind viele Pestizide im Bienenbrot (gesammelter Blütenpollen von den Bienen zur eigenen Nahrung aufbereitet) zu finden. Und das liegt u.a. an der Zuckerrübe. Sie gilt als „nicht bienenattraktiv“, deshalb ist sie von diesem Teilverbot nicht betroffen. Die „Aurelia Stiftung“, eine Stiftung zum Schutz der Biene führte einen Expertenworkshop durch zum Thema:

Pestizidfreie Landwirtschaft: Naturnahe Anbaumethode der Zuckerrübe

„Der massive Rückgang an Insekten und Feldvogelarten hat in den letzten Monaten viele Menschen berührt und aufgerüttelt. Glyphosat und Neonicotinoide sind dabei oft genannte Schlagworte. Um den gesellschaftlichen Wandel hin zu einer bienenfreundlichen Landwirtschaft voranzubringen, hat Mellifera e.V. zusammen mit der Aurelia Stiftung ein Projekt zur Förderung naturnaher Anbaumethoden der Zuckerrübe gestartet. “

Am Ende des Artikels sind alle Vorträge als „PDF“ zu erhalten.

Die Honigmacher von Schloss Tonndorf

Mit Micha Grolm hatte ich 2007 auf Schloß Tonndorf in Thüringen mein erstes Gespräch über Bienen. Ich war dann sehr motiviert anzufangen. Später machte ich noch eine Ausbildung als „Baumwart“ bei ihm.

Die ideale Kombination: Imkern – Obstbaumschneiden – Sensen

 

Leider fand ich nur noch drei von fünf Teilen der „Soap“ über die Tonndorfer Schlossimker. Sehr sehenswert und eben motivierend. Vielleicht hat noch jemand die fehlenden zwei Teile. Sagt bescheid.

 

Honig · Propolis · Wachs · Obstbaumschnitt