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Bienengold

Eine Ausstellung der Galerie Handwerk in München Ausstellungsdauer  7. September bis 6. Oktober 2018 Die Welt entdeckt die Kostbarkeit der Bienen! Bienenvölker und ihre Lebensweise, aber auch die Beziehungen zwischen Umwelt, Mensch und Biene sind aktuell und viel beachtet. Durch Filme und Dokumentationen, Literatur, Mode, wissenschaftliche Berichte und Fotoarbeiten hat die Biene Kultstatus und gehört zu einem der beliebtesten Tiere. Die Galerie Handwerk widmet der Biene ihre Herbstausstellung und zeigt sie in vielfältigen Themen aus dem Handwerk und der angewandten Kunst. „Bienengold“ symbolisiert nicht nur Honig und Wachs, sondern soll auch Arbeiten herausstellen, die von Bienen oder Wabenmustern inspiriert sind. Imkerei und Zeidlerei spielen in der Ausstellung mit Gerätschaften, Werkzeugen, Beuten und Bienenkästen eine ebenso wichtige Rolle wie auch Objekte aus den Bereichen Glas, Keramik, Schmuck, Papier und Textil, die eigens für die Ausstellung kreiert wurden. Honig von Münchner Stadtimkern, Votivgaben aus Wachs und skulpturale Arbeiten aus Bienenwaben sind ebenfalls in der Ausstellung vertreten.

Zuckerrübe mit oder ohne Bienen?

Was hat die Zuckerrübe mit der Honigbiene zu tun? Den so, wie auf der Illustration, mit Blütenstand, wird die Honigbiene die Rübe nie sehen. Den die Rübe, die zu den Fuchsschwanzgewächsen gehört, würde erst im zweiten Jahr seine Blüten ausbilden. Aber da ist sie schon längst als weißer Kristallzucker im Obstkuchen verschwunden. Der Mensch hat sich seine Spezialisten gezüchtet. Und so wurde aus der „Gemeinen Rübe“ der Mangold, Rote Beete und die Futterrübe (Runkelrübe, Raahner) Und die Kriege Europas von Anfang des 19.Jhdt. bis in die Gegenwart mit dem Zwang zur Selbstversorgung verhalf ihr zu Ihrer Karriere mit mittlerweile ca. 20% Zuckergehalt und zur Entstehung einer Zuckerindustrie. Nach wievor, trotz Verbot einiger Neonicotinoide sind viele Pestizide im Bienenbrot (gesammelter Blütenpollen von den Bienen zur eigenen Nahrung aufbereitet) zu finden. Und das liegt u.a. an der Zuckerrübe. Sie gilt als „nicht bienenattraktiv“, deshalb ist sie von diesem Teilverbot nicht betroffen. Die „Aurelia Stiftung“, eine Stiftung zum Schutz der Biene führte einen Expertenworkshop durch zum Thema: Pestizidfreie Landwirtschaft: Naturnahe Anbaumethode der Zuckerrübe „Der massive Rückgang an Insekten …

Die Honigmacher von Schloss Tonndorf

Mit Micha Grolm hatte ich 2007 auf Schloß Tonndorf in Thüringen mein erstes Gespräch über Bienen. Ich war dann sehr motiviert anzufangen. Später machte ich noch eine Ausbildung als „Baumwart“ bei ihm. Die ideale Kombination: Imkern – Obstbaumschneiden – Sensen   Leider fand ich nur noch drei von fünf Teilen der „Soap“ über die Tonndorfer Schlossimker. Sehr sehenswert und eben motivierend. Vielleicht hat noch jemand die fehlenden zwei Teile. Sagt bescheid.  

Biofach 2018 – ein alter Hut?

Nur der Hut, den ich aufhatte war der selbe wie 2016. Ansonsten hatte sich doch viel verändert. Der Demeter-Stand mit neuer Aufmachung. Heller. Freundlicher. Einladender. Dort stand im Mittelpunkt das 90jährige Jubiläum der DEMETER-MARKE und das BIO eigentlich mit Z anfängt: Züchtung für den Ökolandbau zur öffentlichen Aufgabe machenen

Frühlingsboten

Pünktlich zum Frühlingsanfang hält die Sal-Weide ihren Nekatrtrunk für die Bienen bereit. Die Temperaturen sind aber noch nicht soweit, dass die Bienen problemlos ausfliegen können. Mancherorts bei Sonnenschein und Windstille wagen sie sich an diese wichtige Nektarquelle. Erste Wachszellen füllen sich damit.